Leitbild

Wir leben an unserer Schule bewusst mit Unterschieden. Wir legen Wert darauf, Verschiedenartigkeiten adäquat zu begegnen und somit der Bevorzugung beziehungsweise Benachteiligung einzelner Schülerinnen und Schüler entgegenzuwirken. Im Rahmen des Klassenunterrichts werden regelmäßig Lernstandserhebungen durchgeführt, um die individuellen Lernstände feststellen zu können. Daraus lassen sich Lernentwicklungen ablesen. Erkennbaren Schwächen kann so im Rahmen des Regelunterrichts durch Individualisierung entgegengewirkt werden.

 

Um den unterschiedlichen Interessen und Lernvoraussetzungen unserer Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, achten wir auf den Einsatz vielfältiger Lernformen- und Arbeitsformen. Dazu gehören sowohl der traditionelle Unterricht, aber auch offene Unterrichtsformen, wie das Lernen an Stationen, Wochenplanunterricht, die Arbeit an Projekten, Freiarbeit und gezielte Lerngänge. Diese Lernformen werden im Einklang zu den Zielen und Inhalten des Unterrichts ausgewählt und befähigen die Kinder dazu, das Vertrauen in ihre eigenen Leistungen zu stärken und zunehmend selbstständig und eigenverantwortlich handeln zu können.

 

Eine gelungene Gesprächskultur soll wie ein „roter Faden“ im Unterricht sichtbar werden. Wir wünschen uns an unserer Schule fragende Kinder, die ohne Angst vor Fehlern die Welt entdecken dürfen. Diese Vorstellung von Unterricht fördern wir durch eine vielfältige Kommunikation.

 

Ein respektvoller und achtsamer Umgang miteinander und das Reflektieren der eigenen Verhaltensweisen bewirken ein lernförderliches Klima. Dabei achten wir auf die Wertschätzung unserer Mitmenschen, sowohl im Unterricht als auch in den Pausen. Das Einhalten der vereinbarten Klassen- und Schulregeln schafft Verlässlichkeit und wirkt sich positiv auf den Unterrichtserfolg aus. Unterstützt werden unsere Schülerinnen und Schüler beim Erwerb dieser sozialen Kompetenzen durch entsprechende Unterrichtssequenzen.

                             

Wir verstehen unsere Schule als Ort gegenseitiger Wertschätzung. Deshalb zählen nicht nur die Vermittlung von Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unseren Aufgaben, sondern ebenso die Hinführung zu Toleranz, Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Rücksichtnahme. In diesem Sinne achten wir auf die Gestaltung eines gemeinsamen Schullebens, im Besonderen mit der Förderschule im gleichen Haus.

Neben der gemeinsamen Schuljahresplanung führen wir zum Beispiel auch gemeinsamen Unterricht durch.

Das Verhältnis zwischen der Grundschule und der Förderschule ist somit durch eine sehr enge Kooperation gekennzeichnet. Beide Schulen nutzen alle Möglichkeiten, gemeinsam vereinbarte Ziele im erzieherischen, außerschulischen und unterrichtlichen Bereich umzusetzen. Als großer Vorteil erweist sich neben der räumlichen Nähe der beiden Schulen die große Offenheit der beiden Kollegien und der Schulleitungen. Alle Beteiligten sind bereit für weitere gemeinsame Vorhaben.

 

Ebenso legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit allen am Schulleben beteiligten. Besonders wichtig ist uns dabei, die Eltern aktiv am Entwicklungsprozess unserer Schule teilhaben zu lassen. Darüber hinaus kooperieren wir mit einer Vielzahl außerschulischer Partner und nutzen deren Kompetenzen für unsere eigene Weiterentwicklung. Zu unseren weiteren Partnern gehören der Kindergarten, die Gemeinde, der Tennis- sowie der Handballverein, die Kirche und die Polizei.